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  • Ehrenamt im Hospiz Aurich: Zeit schenken, Halt geben – und dabei selbst wachsen

    Ehrenamt im Hospiz Aurich: Zeit schenken, Halt geben – und dabei selbst wachsen

    Viele Menschen verbinden Hospiz noch immer ausschließlich mit den letzten Stunden. In der ambulanten Hospizarbeit ist es oft anders: Es geht um Begleitung, Entlastung und Menschlichkeit – dort, wo das Leben gerade stattfindet. Genau hier ist das Ehrenamt eine tragende Säule: Ehrenamtliche schenken keine „Lösungen“, sondern Zeit, Präsenz und ein offenes Ohr.

    Wer sich für ein Ehrenamt im Hospiz Aurich interessiert, fragt häufig zuerst: Muss ich medizinisch ausgebildet sein? Die klare Antwort: Nein. Entscheidend sind Zuverlässigkeit, Empathie und die Bereitschaft zur Reflexion. Damit Begleitung sicher und gut gelingt, durchlaufen Ehrenamtliche eine qualifizierte Vorbereitung und werden fachlich kontinuierlich begleitet.

    Was bedeutet das konkret? Als ehrenamtliche Sterbebegleitung bist du da, wenn Worte fehlen. Du hörst zu, hältst Stille aus, gehst ein Stück Weg mit – und entlastest damit auch Angehörige. Parallel zeigt die Trauerarbeit: Menschen brauchen Orte, an denen Trauer sein darf – ohne Urteil. Angebote wie Trauergruppen oder Trauercafé werden ebenfalls von erfahrenen Ehrenamtlichen mitgetragen.

    Wenn du spürst, dass dieses Ehrenamt zu dir passen könnte, ist der beste erste Schritt ein unverbindliches Gespräch. Britta Baumann und Klaudia Christoffers helfen dir, Orientierung zu bekommen – ruhig, vertraulich und ohne Druck.

  • Kinderhospizarbeit und Kinder- & Jugendtrauer in Aurich: Begleitung, wenn das Leben plötzlich anders ist

    Kinderhospizarbeit und Kinder- & Jugendtrauer in Aurich: Begleitung, wenn das Leben plötzlich anders ist

    Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt, verändert sich für die ganze Familie alles. Der Alltag wird von Diagnosen, Terminen und Unsicherheit geprägt – und gleichzeitig bleibt da dieses große Bedürfnis nach Normalität, Nähe und Halt. Genau hier setzt die Kinderhospizarbeit an: Hospiz Aurich begleitet lebensverkürzt erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien ab der Diagnose, während der Erkrankung und über den Tod hinaus – liebevoll, unterstützend und verbindend.

    Wichtig ist: Das ist keine „Station“, in die man geht – die Begleitung ist ambulant. Das heißt: Wir kommen dorthin, wo ihr seid – nach Hause, ins Krankenhaus oder ins Pflegeheim. Und wir bringen etwas mit, das in dieser Zeit oft fehlt: Ruhe, Struktur und ein Gegenüber, das aushält.

    Ein zweiter großer Bereich ist die Kinder- und Jugendtrauer. Kinder und Jugendliche tragen ihre Trauer häufig mitten im Leben – in der Schule, im Verein, unter Freund/innen. Manchmal wird nicht gesprochen, manchmal zeigt sich Trauer als Wut, Angst oder Rückzug. Dafür braucht es einen Raum, der nicht bewertet, sondern trägt. Diesen Raum gibt es in der Kinder- und Jugendtrauergruppe: Hier dürfen junge Menschen sprechen, weinen, lachen oder einfach zuhören – ohne sich erklären zu müssen.

    Viele Erwachsene greifen aus Liebe zu Beschönigungen wie „Oma ist eingeschlafen“. Gut gemeint – aber Kinder nehmen Sprache oft wörtlich. Wenn „Einschlafen“ mit Sterben verknüpft wird, kann das Unsicherheit oder sogar Schlafangst auslösen. Fachstellen empfehlen deshalb, klar und zugleich liebevoll zu sprechen – ohne Metaphern, die verwirren.

    Wenn du in Aurich oder Ostfriesland lebst und Fragen hast – ob zu Kinderhospizarbeit, Begleitung ab Diagnose oder Kindertrauer: Melde dich. Ein erstes Gespräch kann entlasten und den nächsten Schritt sortieren.

  • Das Sterben ist so bunt – unsere Dokumentation über das Leben bis zum letzten Augenblick 🌈

    Das Sterben ist so bunt – unsere Dokumentation über das Leben bis zum letzten Augenblick 🌈

    Wenn wir über Sterben sprechen, denken viele zuerst an Dunkelheit, Schweigen und Abschied. Unsere Dokumentation „Das Sterben ist so bunt“ zeigt ein anderes Bild: Sie erzählt von echten Menschen, ihren Geschichten, ihren Ängsten – und von Momenten voller Nähe, Humor und Wärme.

    Beim Hospiz Aurich e.V. begleiten wir schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen ambulant – zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Unsere Doku macht sichtbar, was sonst oft im Verborgenen bleibt.


    Warum wir das Sterben bunt zeigen 🕯
    Sterben gehört zum Leben. Und wie das Leben ist auch das Sterben bunt:
    unterschiedliche Biografien, Familienkonstellationen, Glaubensrichtungen, Lebensentwürfe.

    In der Dokumentation erlebst du:
    wie ambulante Hospizbegleitung in Aurich und Umgebung konkret aussieht wie unsere Trauerbegleitung Menschen nach einem Verlust auffängt warum Kinder- und Jugendtrauerbegleitung so wichtig ist, wenn junge Menschen trauern. So entsteht ein ehrlicher, respektvoller Blick auf die letzte Lebensphase – ohne Tabus, ohne Kitsch. Ein Blick hinter die Kulissen unserer Hospizarbeit 🤝

    Du lernst in „Das Sterben ist so bunt“ unsere haupt- und ehrenamtlichen Begleiterinnen kennen, siehst Gespräche am Küchentisch, stille Momente am Bett, gemeinsames Lachen und Erinnern. Die Doku zeigt, wie viel Menschlichkeit, Zeit und Zuhören in der Hospizarbeit steckt – und wie sehr Ehrenamt diese Arbeit trägt.

    Wie du Teil dieser bunten Begleitung werden kannst 🌿
    Du möchtest mehr über unsere Hospizarbeit erfahren, selbst Begleitung in Anspruch nehmen oder uns mit einer Spende unterstützen – zum Beispiel für die Ausbildung von Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen?
    Dann melde dich gern beim Hospiz Aurich e.V.

    Denn: Das Sterben ist so bunt – und niemand soll diesen Weg allein gehen.

  • Erinnern & Begleiten – gemeinsam durch die Trauer gehen 🌿

    Erinnern & Begleiten – gemeinsam durch die Trauer gehen 🌿

    Der Dezember ist für viele ein Monat der Lichter, Rituale und Erinnerungen. Gerade dann, wenn ein geliebter Mensch gestorben ist, kann diese Zeit besonders schmerzhaft – und gleichzeitig besonders kostbar sein. Beim Hospiz Aurich e.V. stehen Erinnern & Begleiten im Mittelpunkt unserer Arbeit: in der Sterbebegleitung, in der Trauerbegleitung und in der speziellen Kinder- und Jugendtrauerbegleitung.


    Erinnern: Wenn Erinnerungen weh tun – und trotzdem wichtig sind 🕯️

    Erinnerungen holen dich oft mitten im Alltag ein: der Lieblingsduft, ein Lied, ein leerer Platz am Tisch.
    Im Hospiz Aurich e.V. schaffen wir Räume, in denen du genau darüber sprechen darfst:

    • in Gesprächskreisen für trauernde Eltern und Angehörige
    • in der Trauerbegleitung für Erwachsene
    • in der Kinder- und Jugendtrauerbegleitung, wenn junge Menschen einen Verlust erleben

    Erinnern heißt nicht, „loslassen zu müssen“, sondern einen Weg zu finden, wie der verstorbene Mensch einen Platz in deinem weiteren Leben behalten kann.


    Begleiten: Du musst diesen Weg nicht allein gehen 🤝

    Unsere haupt- und ehrenamtlichen Begleiter*innen sind für dich da – zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.
    Sie hören zu, halten Stille mit dir aus, sind Gesprächspartner, wenn Worte schwerfallen, und einfach da, wenn du Halt brauchst.

    Begleitung im Hospiz Aurich e.V. bedeutet:

    • Zeit, Aufmerksamkeit und Mitgefühl
    • Unterstützung unabhängig von Herkunft, Religion oder Lebenssituation
    • ein verlässlicher Anker in einer Phase, in der vieles ins Wanken gerät

    Wie du Teil dieser Begleitung werden kannst 🌈

    Du möchtest Trauerbegleitung in Anspruch nehmen, dich über ambulante Sterbebegleitung informieren oder unser Hospiz durch eine Spende unterstützen – zum Beispiel für die Ausbildung von Kinder- und Jugendtrauerbegleiter*innen?

    Dann melde dich gern bei uns.
    Erinnern & Begleiten heißt: Wir gehen diesen Weg mit dir. Schritt für Schritt – in Aurich und Umgebung.

  • Ehrenamt im Hospiz

    Ehrenamt im Hospiz

    Das Ehrenamt bildet das Fundament unserer hospizlichen Arbeit – leise, verlässlich und zutiefst menschlich. Ohne dieses Engagement wäre eine umfassende Begleitung schwer denkbar. Unsere Ehrenamtlichen schenken Zeit, Nähe und Entlastung, dort, wo Worte manchmal fehlen und Präsenz alles bedeutet. Im Hospiz Aurich begleiten sie Menschen in einer der vulnerabelsten Phasen des Lebens und unterstützen Angehörige, die oft zwischen emotionaler Belastung und organisatorischen Herausforderungen stehen.

    Jeder Ehrenamtliche durchläuft eine qualifizierte Vorbereitung und wird kontinuierlich fachlich begleitet. Diese Schulungen vermitteln nicht nur hospizliches Wissen, sondern stärken auch Empathie, Kommunikationskompetenz und Achtsamkeit. So entsteht ein geschützter Rahmen, in dem Begleitung auf Augenhöhe möglich ist – menschlich, respektvoll, individuell.

    Besonders im ländlichen Raum Ostfrieslands ist das Ehrenamt ein unverzichtbarer Bestandteil der Versorgungslandschaft. Kurze Wege, verlässliche Kontakte und gewachsene Beziehungen schaffen Vertrauen und Stabilität. Unsere Ehrenamtlichen kommen aus allen Lebensbereichen – berufstätig, im Ruhestand oder mitten im Familienalltag – und bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Was sie eint, ist die Haltung: Jeder Mensch verdient Würde, Zuwendung und Sicherheit – bis zum letzten Augenblick.

    Wer darüber nachdenkt, sich selbst zu engagieren, findet bei uns einen klar strukturierten Einstieg, eine verlässliche Betreuung und eine Aufgabe mit tiefem Sinn. Ehrenamt im Hospiz bedeutet nicht nur Geben, sondern auch persönliches Wachstum: Achtsamkeit, Dankbarkeit und die Erfahrung echter Verbundenheit.

  • Erinnern & Begleiten

    Erinnern & Begleiten

    Erinnern und Begleiten gehören untrennbar zur hospizlichen Haltung. Abschied ist kein punktueller Moment, sondern ein Prozess, der Zeit, Aufmerksamkeit und Raum benötigt. Im Hospiz Aurich unterstützen wir Menschen und Familien dabei, diesen Weg bewusst und getragen zu gehen – mit fachlicher Kompetenz, emotionaler Zugewandtheit und einem klaren Verständnis für die individuellen Bedürfnisse jeder Lebenssituation.
    Das Erinnern beginnt oft schon während der Begleitung. Gespräche, gemeinsame Rituale, Fotos oder kleine Gesten helfen, Erlebtes zu ordnen und Bedeutung zu finden. Für Angehörige schafft dies Stabilität in einer Phase, die von Unsicherheit und Fragen geprägt ist. Nach dem Abschied bleiben wir weiterhin ansprechbar: Trauer braucht Zeit, Orientierung und Menschen, die zuhören.
    Unsere Trauerbegleiterinnen und Ehrenamtlichen bieten sowohl Einzelbegleitungen als auch Gruppenangebote an – vertrauensvoll, strukturiert und immer im Respekt vor persönlichen Grenzen. Besonders in Ostfriesland, wo Gemeinschaft und Heimat eine große Rolle spielen, ist dieser Ansatz essenziell: Niemand soll diesen Weg allein gehen müssen.
    Das Erinnern ist dabei mehr als Rückblick. Es stärkt, trägt, verbindet und erleichtert Perspektivwechsel. Viele Angehörige erzählen uns, dass gerade diese Form der Begleitung es ihnen ermöglicht, Trauer zuzulassen und gleichzeitig wieder ins Leben zu finden.
    Erinnern & Begleiten ist somit ein Kern unseres Auftrags: menschlich, nahbar und verantwortungsvoll.