Viele Menschen beschäftigen sich lange mit dem Gedanken, einen Hospizdienst anzurufen, bevor sie es
tatsächlich tun. Nicht unbedingt, weil sie keine Unterstützung möchten. Oft fehlt einfach die Antwort auf eine
ganz praktische Frage: Was passiert eigentlich, wenn ich mich beim Hospiz melde?
Beim Hospiz Aurich darf der erste Schritt genau das sein: ein erster Kontakt. Du musst vorher nicht wissen,
welches Angebot das richtige ist oder bereits alle Fragen geklärt haben. Wenn du unsicher bist, welche
Unterstützung gerade gebraucht wird, helfen die Ansprechpartnerinnen dabei, die Situation gemeinsam
einzuordnen.
Denn Hospizarbeit kann ganz unterschiedlich aussehen. Das Hospiz Aurich begleitet schwerstkranke Menschen
und ihre Angehörigen ambulant – zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim.
Ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen schenken Zeit, Aufmerksamkeit und Raum für Gespräche.
Doch ambulante Sterbebegleitung ist nur eines der Angebote. Auch Palliativberatung, Trauer-Einzelgespräche,
Angebote für Kinder und Jugendliche sowie verschiedene Trauergruppen gehören zur Arbeit des Hospiz Aurich.
Deshalb muss niemand selbst herausfinden, welches Angebot zur eigenen Situation passt.
Gerade in einer schweren Krankheitsphase entstehen oft viele Fragen gleichzeitig. Wer ist jetzt zuständig?
Welche Unterstützung gibt es? Was brauchen wir als Familie? Ein Gespräch kann helfen, diese Fragen
zunächst zu sortieren.
Dein erster Schritt darf also einfach eine Frage sein, die wir dir sehr gern beantworten. 🤍
